07.08.2008 - Vierschicht-System verschafft Holzfenstern von Stöckel Qualitätsvorsprung

Dreifach-Flutstraße (Bild: Dyrup/Stöckel)


Langlebige Fenster - gute Aussichten

Der niedersächsische Fensterhersteller Stöckel gehört in Deutschland zu den führenden Produzenten der Fensterbaubranche, mit einem umfassenden Produktportfolio von Fenstern über Haustüren bis hin zu Wintergärten. Das Familienunternehmen feierte 2007 sein 50-jähriges Bestehen. Über vierzehn Jahre davon arbeitet die Stöckel GmbH bereits mit Beschichtungshersteller Dyrup zusammen, dessen Gori Industriebeschichtungen bei der Herstellung der Holzfenster für hochwertige Produktqualität sorgen.
"Qualität zu produzieren ist unser oberstes Ziel. Schließlich gibt es nichts, das neben ausgezeichnetem Kundenservice und kompetenter Beratung mehr das Vertrauen der Kunden und den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sichert", unterstreicht Unternehmensgründer Günther Stöckel. Das 1958 gegründete Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Vechtel bedient den deutschen Markt als Vollsortimenter. Produkte im Portfolio sind Holz- und Kunststofffenster, Haustüren, Wintergärten, Vordächer und Kunststoffprofile. In dem vom Ein-Mann- zum über 300-Mitarbeiter-Betrieb gewachsenen Unternehmen hat inzwischen bereits die zweite Generation, Reiner und Uwe Stöckel, die Geschäftsleitung inne.     
   
Auf dem über 40.000 Quadratmeter großen Werksgelände werden mit einem Maschinenpark auf höchstem technischem Niveau Fenster und Türen produziert. Der Anteil an Holzfenstern an der gesamten Produktion beträgt 40 Prozent. Trotz beträchtlicher Größe sieht sich Stöckel nach wie vor als Handwerksbetrieb, der durch die zahlreichen Fertigungsmöglichkeiten in der Lage ist, besonders individuell, flexibel und schnell auf die Kundenwünsche zu reagieren.

"Qualität und Innovationen setzen sich durch und bilden die Basis für neue Maßstäbe", so das Credo des Firmengründers. Im Segment Holzfenster und Holztüren arbeitet Stöckel mit einer modernen Fertigungsanlage, effizienter Kapazitätsausnutzung und dem Gespür für Handarbeit bei extravaganten Sonderformen. Zudem profitiert der Hersteller von der Erfahrung seiner Spezialisten. Reiner Stöckel beschreibt: "Der Werkstoff Holz ermöglicht zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten in punkto Formenvielfalt und äußere Optik, was Farben oder Lasureffekte betrifft. Eine hohe Rohholzqualität ist die Voraussetzung für die gute Bearbeitung zu einem optisch einwandfreien Holzprofil. Nur beste Holzqualitäten mit hohem Kernholzanteil kommen bei Stöckel zum Einsatz. Hierdurch garantieren wir die exzellent glatte und edle Oberflächenstruktur, die ein gutes Holzfenster ausmacht."

Ziel ist langlebige Holzfenster zu produzieren

Für eine hochwertige Beschichtung seiner Holz- und Holz-Alu-Fenster setzt der Produzent seit 1993 auf die Gori Industriebeschichtungen des dänischen Lasuren- und Farbenherstellers Dyrup. Diese werden in einer Flut- und Spritzanlage im Vierschicht-System aufgebracht und sorgen für optimalen Schutz gegen Witterungseinflüsse und somit für extreme Langlebigkeit. Die Stöckel Holzfenster erfüllen die Anforderungen der neuen Gütebestimmung RAL GZ 695 für Fenster.

"Mit den Produkten aus dem Hause Dyrup haben wir bisher nur die besten Erfahrungen gemacht. Die langlebigen Beschichtungen bescheren uns zufriedene Endkunden", berichtet Günther Stöckel. "Wir schätzen Gori zudem als einen erfahrenen Lieferanten, der uns ein Komplettprogramm sowie hohen technischen Service bietet." Bei Schichtaufbau imprägniert Stöckel das Holz zunächst mit Gori 356, danach erfolgt die Grundierung mit Gori 413, mit der die Farbgebung vorbereitet wird. Farbgebende, lichtechte und witterungsbeständige Pigmente schützen das Holz vor UV-Bestrahlung. Als Füllgrund zum Schutz von besonders gefährdeten Bereichen sowie zum Füllen der Poren kommt Gori 892 Vorlack Farblos zum Einsatz. Die Farbendbehandlung mit Gori 897, einem Decklack mit Acrylanteilen, gibt dem Holzfenster eine gehärtete Endoberfläche. "Mit unserem Vierschicht-System konnten wir Stöckel die optimale Lösung für sein
Beschichtungsverfahren bieten, mit der sich die hochwertige Qualität seiner Holzfenster gewährleisten lässt", so Thomas Reich, Gebietsverkaufsleiter Industrie bei Dyrup. Er ergänzt: "In Langzeit-Bewitterungstests, die von unabhängigen Instituten durchgeführt wurden, hat sich außerdem bestätigt, wie wichtig beim Beschichtungsaufbau die Imprägnierung für die dauerhafte Qualität der Holzfenster ist."

Mittelfristig steht der Einsatz der neuen Gori Systemgeneration an, die Dyrup im April 2008 auf der fensterbau/frontale in Nürnberg vorgestellt hat. "Zur Zeit laufen noch Tests in unserem Hause", erläutert Reiner Stöckel. "Aber wir sind zuversichtlich, dass uns das neue Beschichtungssystem weitere Vorteile in puncto Oberflächengüte, rationelle Fertigung und Umweltbestimmungen bringt."

Quelle: Dyrup
Artikel www.fensterplatz.de